Ihr Urlaubsdomizil auf dem Darß

Geschichte

Von Haus Elisabeth zu Katharinas Ferienhaus

Die Entwürfe für den Bau des Hauses stammen aus dem Jahr 1929. Max Bock, der Ururgroßvater der jetzigen Inhaber:innen, hat es zusammen mit seiner zweiten Frau Marie Bock, geborene Beutler, gebaut. Sie nennen es "Haus Elisabeth".

Zwei Gästebücher erzählen von den Aufenthalten bei "Mutter Bock" zwischen 1936 und Anfang der 1950er Jahre. So schreibt Familie Peglow im "Aujust 1936":

"Nischt schöneret gibt et ohne Frare
Als wenn man seine Ferientare
Bei Mutter Bock vabringen tut,

Denn det jibt Kraft un frischen Mut,
jawoll!!"

Und drei Freundinnen, die einen Urlaub ganz "nach unserm Wunsch" verbringen, denken

"... immer voll Dankbarkeit
(...) an die schöne Zeit
und wollen gern einmal wiederkommen

zu Mutter Bock, die uns so herzlich aufgenommen."

Kinder haben Max und Marie keine, und so erbt Max' Enkel Heinz, der Sohn von Max' erstgeborenem Sohn aus erster Ehe (auch der hieß Max), das Haus nach Maries Tod im Jahr 1954.

Heinz wohnt allerdings in der BRD und so übernimmt das Gemeindeamt Prerow die Verwaltung des Hauses. Der Ferienbetrieb ruht in dieser Zeit. Stattdessen werden vom Amt für Wohnraumzuweisung über die Jahre verschiedene Mieter:innen hier einquartiert.

Nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung beschließen Katharina Bock, die Witwe von Heinz, und zwei ihrer Kinder, Manfred Bock und Rita Jansen, geborene Bock, Anfang der 1990er Jahre, den Ferienbetrieb wieder aufzunehmen. 1994 ist es dann soweit: Nach aufwändiger Renovierung eröffnet "Katharinas Ferienhaus" nach vierzig Jahren wieder als Feriendomizil auf dem Darß.

Im Jahr 2021 übernehmen Ritas Sohn Markus Jansen und Manfreds Tochter Nikola Bock das Ferienhaus und führen es im Familienbetrieb weiter.

  • Aquarell von Kurt Meyer (1931)
  • Das Haus Anfang der 1930er Jahre
  • Eingang zur Veranda
  • Familie vor der Veranda (Juni 1936)
  • Junger Gast mit Fahrrad (Juli 1936)
  • Mutter Bock
  • Bademode in den 1930ern
  • Gedicht im Gästebuch (1936)